Übersicht Kindergarten
Öffnungszeiten
Im Kindergartenjahr 2011/2012 ist der Kindergarten vom 12. September 2011 bis zum 3. August 2011 in der Zeit von 7:00 Uhr bis 13:00 Uhr mit nachstehenden Ausnahmen geöffnet
Weihnachtsferien: 24. Dezember 2011 bis zum 7. Jänner 2012
Semesterferien: Kindergarten hat geöffnet!
Joseftag: 19. März 2012
Osterferien: 31. März 2012 bis zum 10. April 2012
Pfingstferien: 26. Mai 2012 bis zum 29. Mai 2012
An den Fenstertagen ist der Kindergarten Stallhofen geöffnet!
Das heißt, er ist während des ganzen Jahres mit Ausnahme der festgesetzten Ferien, der Samstage, Sonntage und der gesetzlichen Feiertage geöffnet. Pro Gruppe dürfen 25 Kinder ab dem vollendeten 3. Lebensjahr bis zur Erreichung der Schulpflicht betreut werden. Die Aufenthaltsdauer eines Kindes in einer Halbtagsgruppe darf höchstens 6 Stunden betragen.
Die Kinder sollten morgens bis spätestens 08:30 Uhr gebracht werden, so haben sie noch ausreichend Zeit in das Spiel zu finden und an verschiedenen Angeboten teilzunehmen.
Abholzeit ist ab 12:00 Uhr. Beim Abholen „Auf Wiedersehen sagen“ nicht vergessen.
Team
Wir sind ein Team von zwei Kindergartenpädagoginnen mit langjähriger Berufserfahrung und Zusatzausbildungen (Montessori b. Rita Sommer, Suchtprävention).
1x wöchentlich werden Teambesprechungen abgehalten. Ebenso ist uns der tägliche Erfahrungsaustausch wichtig.
In einem Mindestausmaß von 24 Stunden pro Jahr besuchen wir fachspezifische Fortbildungen.
Räumlichkeiten und Ausstattung
- Unser Kindergarten besteht aus zwei Gruppenräumen mit verschiedenen Spielbereichen sowie weiters aus einem
- Bewegungsraum
- Waschraum mit Toiletten
- zwei Garderoben
- Küche mit Schreibtisch für die Leiterin
- der Eingangsbereich wird ebenfalls für das Spiel genutzt
Für die Ausstattung der einzelnen Bereiche gibt es eine Vielfalt an Materialien, die je nach Themen, Jahreskreislauf und Wünschen der Kinder wechseln.
Außenbereich
Im Aussenbereich befindet sich ein großer Garten, der zu jeder Jahreszeit Interessantes und Vergnügliches zu bieten hat und viel genutzt wird.
Dazu gehören:
- Wellenrutsche
- Sandmulde
- ausreichend Rasenfläche
- Vogelnestschaukel
- Klettergerüst
- Reifen – und Brettschaukel
Weiters stehen den Kindern verschiedene Spielmaterialien zur Verfügung
- Fahrzeuge
- Laufdosen
- Scheibtruhen
- diverse Bälle
- Ballspiele
- Springschnüre
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung

Spielen, Toben, Matschen, Kleben, Malen und vieles mehr sind Bestandteile des Kindergartenalltags.
Da kann es schon einmal vorkommen, dass die Kleidung etwas abbekommt. Wir setzen deshalb voraus, dass die Kinder bequem und kindergartengerecht angezogen sind.
Es besteht die Möglichkeit für das Spiel im Freien Gummistiefel und Matschhosen im Kindergarten zu lassen. Im Sommer ist es günstig, dem Kind Badekleidung mitzugeben, da in unserem Außenbereich mit Wasser experimentiert werden kann.
Im Winter tollen wir gerne im Schnee – ein Schianzug wäre da sinnvoll. Sehr sinnvoll ist es, die Kleidungsstücke zu kennzeichnen!
Übrigens: Wir gehen bei jedem Wetter hinaus!!!
Unsere Ziele

Das Kindergartengesetz beschreibt den Auftrag des Kindergartens folgendermaßen:
"Die Erziehung im Kindergarten ergänzt und unterstützt die Erziehung des Kindes in der Familie. Sie soll die gesamte Entwicklung des Kindes fördern."
Angesprochen werden hier also zum Einen die kompensatorischen Aufgaben des Kindergartens, zum Anderen der Auftrag der ganzheitlichen Erziehung.
Bedingt durch den historischen Wandel der Familie bedeutet die kompensatorische Aufgabe nicht mehr vorrangig den kognitiven Bereich hervorzuheben.
Heute soll und muss es unsere Aufgabe sein, dem Kind so viele Freiräume wie möglich zu schaffen, in denen es sich angemessen in Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung üben kann. Dabei ist ein sehr wichtiger Teil unserer Arbeit, jedes Kind als gleichwertige Persönlichkeit zu sehen. Wir geben ihm Möglichkeiten sich so zu entfalten, wie es seinen Anlagen und Fähigkeiten entspricht. Dies bedeutet, Freiräume für Interessen, Bedürfnisse, Defizite,... zu schaffen, sei es im gestalterischen (malen, werken, bauen) oder auch im sozialen Bereich (z.B. Lösung von Konflikten, Aggressionsabbau,...), damit es sich selber verwirklichen kann.
Wie wir arbeiten
Unsere pädagogische Arbeit basiert - in vereinfachter Form - auf folgenden Faktoren:
- Beobachten der Kinder im Spiel (Freispiel, Beschäftigungen). Wichtig für uns sind hier Kenntnisse über das soziale Umfeld des Kindes.
- Erkennen und Aufgreifen bedeutsamer, aktueller und individueller Situationen und Bedürfnisse eines oder mehrerer Kinder.
- Erstellen von Angeboten zu diesen jeweiligen Bedürfnissen z.B. Bilderbücher, Bastelarbeiten, Lieder, Fingerspiele, Gespräche, Raumgestaltung, Exkursionen, Feste, u.v.m.
Wir gehen in unserer Arbeit davon aus, dass Kinder im Spiel mit anderen Kindern, mit verschiedenen Materialien und mit sich selbst, ihren Ideen und Wünschen Ausdruck geben. Durch intensive Beobachtung erkennen wir so aktuelle Bedürfnisse des Kindes. Tritt eine bestimmte Situation nicht nur flüchtig auf, gehen wir darauf ein und erkunden sie gemeinsam mit dem Kind.
In den darauf folgenden "spielerischen" Angeboten innerhalb eines Projekts versuchen wir über das Interesse des Kindes wichtige Bereiche wie Phantasie, Gefühle, Kreativität, soziale Beziehungen, Sprache, Motorik, Selbständigkeit anzusprechen und bestmöglich zu fördern.
Der Vorteil in diesem Ansatz liegt darin, dass die Kinder selbst bestimmen, was zum "Thema" wird. Ihre Motivation mitzuarbeiten bzw. mitzuspielen ist dadurch größer als bei Beschäftigungen, die durch den Erzieher einfach vorgegeben werden.
Fallen jahreszeitlich bedingte Feste in ein aktuelles Thema, werden diese im Zusammenhang gefeiert. Im Rahmen religiöser Feste werden auch entsprechende Angebote gemacht.
Der Alltag zeigt uns in unserem "am Kind orientierten" Konzept immer wieder Grenzen, wir werden diesen Weg jedoch kontinuierlich weiterverfolgen.
Tagesablauf

Ab 07:00 Uhr kommen die Kinder in der Einrichtung an und begeben sich in ihre Gruppe.
Dort können sie frei entscheiden, mit wem und mit welchem Spielmaterial sie spielen wollen.
Dabei steht ihnen der ganze Gruppenraum, samt Parallelegruppe (Puppenecke, Bauecke, Mal- und Basteltisch, Rollenspielbereich usw.) zur Verfügung.
Auch im Bewegungsraum und im Garderobenbereich können sich die Kinder nach Absprache allein aufhalten.
Während dieser "Freispiel - Zeit" jausnen die Kinder nach Belieben. Nach der Freispielzeit begeben sich die Kinder in Ihre Gruppen. Nun gibt es verschiedene Angebote für die ganze Gruppe oder Kleingruppen.
Bewegung: Turnen, Rhythmik, Tanz - und Kreisspiele, …
Geschichten, Rollenspiele, Fingerspiele, Lieder, Sprüche, …
Während der Abholzeit können die Kinder direkt im Garten, bei schlechtem Wetter im Gruppenraum abgeholt werden.
Freispiel

Definition:
Das Kind entscheidet selbständig wo, mit wem, womit, wann und wie lange es spielt.
Im Kindergarten nimmt das Freispiel einen sehr breiten Raum ein. Den Kindern stehen Beschäftigungsmaterialien aller Art zur Verfügung. Wir helfen den Kindern im Umgang damit, geben weiterführende Anstöße und neue Anregungen.
Innerhalb dieses Freispiels gibt es Spiel- und Beschäftigungsangebote für Kleingruppen, die auf die besonderen Interessen der Kinder abgestimmt sind und der Einübung bestimmter Fertigkeiten und Fähigkeiten in
- Sozialerziehung
- Kreativitätserziehung
- Bewegungserziehung
- Spracherziehung
- Musikalische Erziehung
- Sexualerziehung
- Hauswirtschaftliche Erziehung
- Sinnesschulung
- Natur- und Sachbegegnung
- Religiöse Erziehung
Natur erfahren - Natur erleben
Uns Kindergartenpädagoginnen ist es ein großes Anliegen, den Kindern die Natur nahe zu bringen. Deshalb gehen wir 1x pro Woche in den Wald. Am Dienstag die Marienkäfergruppe und am Donnerstag die Schmetterlingsgruppe.
Im Sommer findet auch immer eine „Waldwoche“ statt. Da verbringen wir den Vormittag eine Woche lang bei Spiel, Spaß, Entdeckungsreisen und Naturerforschung im Wald.
Nur wer die Natur schätzen gelernt hat, kann auch ein gesundes Umweltbewusstsein entwickeln.
Jausenbuffet
Täglich bringt eine Familie für alle Kinder in der Gruppe die Jause mit.
Vorteile des Jausenbuffets sind:
Die Kinder helfen bei der Gestaltung des Buffets mit - Gemüse u. Obst putzen, schneiden, Tischdecken, Kerzen anzünden, Blumenschmuck, Geschirr usw.
Ihr Brot selbst zu streichen und zu belegen, ihre Getränke selbst einzuschenken, haben großen Aufforderungscharakter und helfen ihnen selbständig und geschickt zu werden.
Sie können jausnen wann, was, mit wem, wieviel und so oft sie möchten.
Allgemeine Vorteile für die Eltern sind:
- Ausgewogene Ernährung für ihr Kind zu haben
- Sich nur einmal im Monat um die Jause kümmern zu müssen
- Keine Jausentasche, keine Jausenreste
- Billiger und umweltbewußter, weil wenig bis gar kein Müll entsteht anfällt
Zahngesundheit
Wir putzen täglich nach der Jause unsere Zähne. 4x im Jahr kommt eine Zahnprophylaxebeauftragte von der steirischen Gesellschaft für Gesundheitsschutz, um mit den Kindern das richtige Zähneputzen zu üben und Ernährungstipps zu geben.
Feste im Jahreskreis
Unsere Feste und Feiern orientieren sich am Jahreskreis. Wir feiern Erntedank, Laternenfest, Nikolaus, Fasching, Frühlingsbeginn, Ostern, Muttertag.
Aber wir feiern auch Feste, wie sie gerade fallen : Sommerfest, Indianerfest, Piratenfest,...
Das wichtigste Fest für jedes Kind ist aber sicher sein Geburtstag. An diesem Tag steht das Geburtstagskind einen ganzen Vormittag im Mittelpunkt.
Elternarbeit
Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns sehr wichtig. Deshalb bieten wir den Eltern Gesprächszeiten an. Elterngespräche werden nicht im Beisein der Kinder geführt.
Die Entwicklung jedes Kindes wird in einem Fragebogen dokumentiert. Auf Wunsch können Eltern gemeinsam mit der Kindergartenpädagogin Einblick nehmen und besprechen.
Monatlich bekommen alle Kinder einen Elternbrief mit nach Hause.
Elternarbeit findet auch in Form von Elternabenden statt.
In der Winterzeit kann es z. B. einen gemütlichen Bastelabend geben. Gemeinsame Feste und Ausflüge mit Eltern und Kindern werden von uns mit Hilfe der Eltern organisiert. Dies ist bei uns z. B. ein gemeinsames Laternenfest, Sommerfest oder ein Ausflug.
Integration
Wir bemühen uns Kinder mit besonderen Bedürfnissen zu integrieren. Unterstützt werden wir dabei vom Team der integrativen Zusatzbetreuung (IZB) das aus einer Sonderkindergartenpädagogin, Psychologin, Logopädin, Physiotherapeutin und Kinderarzt besteht.
Kinder lernen, dass auch das Leben mit Einschränkungen schön sein kann.
Schülerinnen
Wir bemühen uns Kinder mit besonderen Bedürfnissen zu integrieren. Unterstützt werden wir dabei vom Team der integrativen Zusatzbetreuung (IZB) das aus einer Sonderkindergartenpädagogin, Psychologin, Logopädin, Physiotherapeutin und Kinderarzt besteht.
Kinder lernen, dass auch das Leben mit Einschränkungen schön sein kann.

Leihbücherei
Unsere Leihbücherei ist ebenfalls erwähnenswert. Jeden Dienstag und Freitag haben Kinder und Eltern die Gelegenheit Bücher auszuleihen.
Als Spende nehmen wir 10€ für die ganze Kindergartenzeit. Dafür bekommen die Kinder eine Büchertasche in der sie die Bücher unbeschadet nach Hause und in den Kindergarten bringen können.












